Natürliches Fisch- & Garnelenfutter
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Hergestellt in Deutschland
Garnelenzucht seit 1998
 Über 35 Zwerggarnelen Arten
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Caridina multidendata

Amano-Garnele - Yamato-Garnele - Yamatonuma-Garnele - Japanische Süßwassergarnele - Algenfresser Garnele

Eigenschaften
Tierarten: Caridina
Farbkleid: transparent
Endgröße: 6,0 cm und größer

1 von 1 Bewertungen

5 von 5 Sternen


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27. Januar 2023 12:04

Super Lieferung

Alles gut angekommen. Schöne Tiere. Putzen schon kräftig die Algen weg.

Unser Kommentar: Danke

Die faszinierenden Merkmale der Amano-Garnele

Die Amano-Garnele, auch bekannt als Caridina multidentata, ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch aktiv und interessant zu beobachten. Mit einer Größe von bis zu 6 cm ist sie eine beliebte Wahl für Neueinsteiger in die Welt der Zwerggarnelen. Dank ihrer robusten Natur können sie bis zu 8 Jahre lang leben und sind dabei leicht zu pflegen. Ihr sanftes Temperament und ihre Anpassungsfähigkeit machen sie zu idealen Bewohnern für jedes Aquarium.

Ein charakteristisches Merkmal der Amano-Garnele sind die zahlreichen festen Punkte und Striche, die entlang ihres Körpers verlaufen. Diese können graublau oder rotbraun sein und verleihen ihnen ein einzigartiges Aussehen. Zusätzlich besitzen sie einen schmalen, helleren Rückenstreifen, der sich über ihre gesamte Körperlänge erstreckt. Ihre natürliche Farbe ist meist durchscheinend hellgrau, jedoch können sie auch subtile Schattierungen von Grün, Hellbraun oder Hellrotbraun aufweisen. Die Augen sind schwarz. Amano-Garnelen sind im Allgemeinen nicht aggressiv, es sei denn es gibt Futter – denn dann zeigen sie sich als unersättliche und gierige Fresser ;).

   Eigenschaften

    ✔️️ Für Einsteiger gut geeignet

    ✔️️ Bester Algenfresser unter den Garnele

    ✔️ Robuste Garnele für Gesellschaftsaquarien

    ✔️ Mit großen Fischen vergesellschaftbar

    ✔️ Aktive und Schwimm freudige Garnelen

Größe: 6,0 - 8,0 cm
Alter: bis 8 Jahre
Temperatur: 18 - 30 °C
pH-Wert: 6,5 - 8,0
Haltung: ab 10 Tiere
Herkunft: WZW Nachzucht


"Die Amano-Garnele ist bereits seit den 1960er in der Aquaristik Bestandteil. Wurde allerdings eher als interessante Ergänzung zum Fischbesatz gepflegt und dieser kaum Beachtung geschenkt, geschweige denn als Algenfresser eingesetzt. Sie zählt heute mit zu den besten Algenfressern in der Aquaristik"

Futter für Amano-Garnelen

 

Dein Aquarium braucht einen Helden - Die Amano-Garnele!


Amano-Garnelen sind nicht nur für ihre Fähigkeit bekannt, Algen in Aquarien effizient zu bekämpfen, sondern sie sind auch faszinierende und pflegeleichte Bewohner, die Leben und Bewegung in Dein Aquarium bringen. Diese beliebten Garnelen sind für Anfänger und erfahrene Aquarianer gleichermaßen geeignet. Du interessiert Dich für die Haltung und Zucht von Amano-Garnelen? Dann bist Du hier genau richtig! Erfahrt alles, was Du wissen musst: von den besten Bedingungen für die Haltung, über die richtige Fütterung, bis hin zu den Herausforderungen bei der Zucht dieser außergewöhnlichen Garnelen. Mit unserem umfassenden Ratgeber kannst Du sicherstellen, dass Deine Amano-Garnelen sich wohlfühlen und prächtig gedeihen. Von ihrer Herkunft bis zur richtigen Haltung und Einrichtung des Aquariums - haben wir alle wichtigen Informationen für Dich übersichtlich zusammengestellt. Begleiten uns auf eine Reise durch die Welt der Amanogarnele und erfahre, wie alles begann und was diese Garnelenart so einzigartig macht!

Mit der, der alles anfing

Bereits in den 1930er-Jahren wurden in der älteren Aquaristikliteratur erste Artikel über Garnelen veröffentlicht. Damals standen vor allem Arten wie Atya moluccensis und einige Großarmgarnelen wie Macrobrachium siamensis oder Macrobrachium lar im Fokus. Doch es dauerte bis in die 1960er-Jahre, bis die Beiträge zur Garnelenhaltung in der Aquaristik zunehmend häufiger wurden. Ein Meilenstein in der Aquarienwelt war das Jahr 1983, als der legendäre Aquascaping-Pionier Takashi Amano – der am 4. August 2015 leider verstorben ist – die Yamatonuma-Garnele, besser bekannt als Amano-Garnele (Caridina multidentata, früher C. japonica), in seinen berühmten Naturaquarien vorstellte. 

Diese faszinierende Süßwassergarnele hat die Aquaristik revolutioniert: Sie wird seitdem weltweit als natürlicher Algenvernichter eingesetzt und ist heute aus keinem gut gepflegten Aquarium mehr wegzudenken. Die Amano-Garnele ist für ihre Fähigkeit bekannt, Aquarien algenfrei zu halten, während sie selbst nur geringe Ansprüche an die Pflege stellt. Sie hat sich einen festen Platz in der Aquaristik erobert und genießt mittlerweile Kultstatus. Wenn Du also Probleme mit Faden- oder Pinselalgen habt, ist die Amano-Garnele Deine beste, umweltfreundlichste Lösung, um wieder ein Algenfreies Aquarium zu genießen!

Natürlicher Lebensraum

Die Amano-Garnele, auch bekannt als Yamato-Garnele, hat ihre Wurzeln in der Wildnis Japans und erstreckt sich bis nach Korea und Taiwan. Diese bemerkenswerte Garnelenart lebt in großen Gruppen in den Süßwasserflüssen und -bächen der Region Yamato, die in den Pazifischen Ozean münden.

Ihr Lebenszyklus ist ein faszinierendes Naturwunder - Die frisch geschlüpften Larven der Yamatonuma-Garnele müssen für ihre Entwicklung ins Meer gespült werden. Erst nach Erreichen einer Länge von mindestens einem Zentimeter treten sie die Reise flussaufwärts ins Süßwasser an, wo sie ihr weiteres Leben verbringen. Im Jahr 2010 wurde diese Garnelenart erstmals auch in den Gewässern des östlichen Japans entdeckt. Sie bevorzugen die Ober- und Mittelläufe der Flüsse und sind nicht nur in Japan, sondern auch in Korea und Taiwan heimisch.

Mit ihrem einzigartigen Lebenszyklus und ihrer beeindruckenden Anpassungsfähigkeit hat die Amano-Garnele ihren Platz sowohl in der Natur als auch in der Aquaristik gefestigt. Ihr natürlicher Lebensraum und ihre bemerkenswerte Reise vom Meer ins Süßwasser machen sie zu einer faszinierenden Bewohnerin für jedes Aquarium.

So wird Dein Aquarium zum Paradies für Amano-Garnelen

Die Pflege von Amano-Garnelen ist unkompliziert und sie passen in fast jedes Aquarium. Mit ihrer beeindruckenden Größe von bis zu 5 cm benötigen sie jedoch ein Aquarium mit mindestens 60 cm Kantenlänge. Ihre Anspruchslosigkeit und Anpassungsfähigkeit machen sie zu idealen Bewohnern für Aquaristik-Neulinge und erfahrene Garnelenhalter gleichermaßen. 

 Für die Haltung von Amano-Garnelen ist ein gut bepflanztes Aquarium perfekt. Sie schätzen Verstecke und Rückzugsmöglichkeiten in Hölzern, Steinen, zwischen Laub oder Mooskugeln. Diese Garnelen leben in der Natur in riesigen Kolonien von hunderten Tieren, was ihnen Sicherheit und soziale Interaktion bietet. Obwohl es nicht möglich ist, solche großen Kolonien in einem Heimaquarium zu replizieren, haben viele erfahrene Garnelenzüchter herausgefunden, dass es sinnvoll ist, mindestens 10 Amano-Garnelen zu halten.

In Gruppen sind sie weniger stressanfällig und zeigen weniger schüchternes Verhalten. In größeren Aquarien, die 30 oder mehr Tiere beherbergen, lässt sich das faszinierende Schwarmverhalten dieser Garnelen besonders gut beobachten. Mit der richtigen Pflege und einem gut ausgestatteten Aquarium könnt ihr sicherstellen, dass eure Amano-Garnelen glücklich sind und euer Becken in einen lebendigen Unterwasser-Dschungel verwandeln.

Optimale Wasserbedingungen?

Die Amano-Garnele ist äußerst tolerant gegenüber unterschiedlichen Wasserbedingungen und kann sowohl in weichem als auch hartem Wasser gehalten werden. Sie fühlt sich wohl bei Temperaturen zwischen 18 °C und 30 °C und verträgt sogar höhere pH-Werte bis zu 8,0. Diese Eigenschaften machen sie zu perfekten Gefährten für andere Garnelenarten wie Neocaridina-Garnelen.

Für eine optimale Haltung empfiehlt es sich, die Temperatur um 24 °C zu halten und einen pH-Wert zwischen 7,0 und 7,5 anzustreben. Höhere Temperaturen können zwar die Aktivität der Garnelen steigern, verkürzen jedoch ihre Lebensdauer deutlich.

Es ist wichtig, regelmäßig die Wasserwerte zu kontrollieren und wöchentliche Wasserwechsel durchzuführen. Bei jedem Wasserwechsel sollte ein Wasseraufbereiter für Garnelen verwendet werden, um schädliche Schwermetalle aus dem Leitungswasser zu binden. Ideale Wasserbedingungen lassen sich durch die Verwendung von Osmosewasser und Garnelen Mineralsalz (Davidsalz) erreichen.

Wasserpflege für Amano-Garnelen

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Zur Erhöhung der Gesamthärte - Mit Mineralien + Spurenelemente
Hersteller: Aqua-Tropica

Inhalt: 0.125 Liter (79,60 €* / 1 Liter)

9,95 €*

Amano Garnele ist nicht gleich Amano Garnele

Es kommt häufig zu Verwechslungen zwischen der Amano-Garnele und der Algengarnele. Viele Zoogeschäfte bieten Algengarnelen als Caridina japonica an, und Verbraucher nehmen fälschlicherweise an, es handele sich um die echte Amano-Garnele. Tatsächlich handelt es sich bei der Algengarnele um eine eigenständige Art, Caridina cantonensis, die auf den ersten Blick der Amano-Garnele ähneln kann, jedoch nicht so effektiv Algen bekämpft wie Caridina multidentata. Ein häufiges Missverständnis entsteht auch hinsichtlich der Zucht im Süßwasser: Die Algengarnele kann sich problemlos im reinen Süßwasser vermehren, was zu Aussagen führt wie "Meine Amano-Garnelen vermehren sich wunderbar im Süßwasser." Es ist wichtig zu wissen, dass die echte Amano-Garnele, Caridina multidentata, für die Fortpflanzung Salzwasser benötigt, da die Larven zur Entwicklung ins Meer gespült werden müssen. Die Unterscheidung zwischen diesen beiden Garnelenarten ist also entscheidend für die richtige Pflege und Zucht in Aquarien. Achten Sie daher darauf, dass Sie die richtige Art für Ihre Bedürfnisse auswählen und entsprechend pflegen..


Das Algen-Experiment

Wer ist der effizienteste Algenfresser im Aquarium

Um dies herauszufinden, wurde vor nicht allzu langer Zeit ein faszinierendes Experiment durchgeführt, das die Effizienz verschiedener Algenfresser in der Aquaristik unter die Lupe nahm. In mehreren Testaquarien wurde jeweils eine Fliese mit gleichmäßigem Grünalgenbewuchs platziert. Jedes Becken beherbergte nur eine Art Algenfresser: Garnelen, algenfressende Fische oder verschiedene Schnecken. Über einen festgelegten Zeitraum hinweg hatten die Tiere die Gelegenheit, den Algenbewuchs zu reduzieren, bevor die Fliesen zur Analyse entfernt wurden. Das Ergebnis - Unter allen getesteten Arten erwies sich die Amano-Garnele als die effizienteste Algenjägerin. Gemessen an der Fressrate pro Quadratzentimeter Algenfläche war die Amano-Garnele beeindruckende 7-mal effizienter als die Red Cherry Garnele. Im Vergleich zu der Siamesischen Rüsselbarbe war sie zwar nur 2,4-mal effizienter, aber dennoch deutlich überlegen. Diese Erkenntnisse unterstreichen die herausragenden Fähigkeiten der Amano-Garnele im Kampf gegen Algen. Ihre Effizienz macht sie zu einer unschlagbaren natürlichen Lösung zur Algenkontrolle im Aquarium, weit über andere Algenfresser hinaus. Dieses Experiment verdeutlicht nicht nur die praktische Anwendung, sondern auch die bedeutende Rolle, die Amano-Garnelen in der Aquaristik spielen. Ihre Fähigkeit, Algen zu bekämpfen, ohne auf chemische Mittel zurückgreifen zu müssen, macht sie zu einer bevorzugten Wahl für Aquarienliebhaber weltweit.


Welche Algen fressen Amano-Garnelen denn nun am besten?


Amano-Garnelen sind zwar nicht die farbenfrohsten, aber sie sind wahre Algenbekämpfer. Anders als viele andere Garnelenarten vertilgen Amano-Garnelen Algen wirklich, anstatt sie nur abzusammeln. Sie sind bekannt dafür, Pinselalgen, Haaralgen und die meisten Fadenalgen effektiv zu bekämpfen und sogar mit Schwarzbartalgen umzugehen. Diese Garnelen bieten eine natürliche und äußerst effektive Methode, lästige Algen im Aquarium zu beseitigen, ohne auf potenziell schädliche chemische Mittel zurückgreifen zu müssen. Die Effektivität hängt jedoch von der Anzahl der eingesetzten Garnelen ab. Bei einer bestehenden Algenplage werden 3 oder 6 Tiere nicht ausreichen. Abhängig von der Aquariumgröße sind möglicherweise mehrere Dutzend notwendig. Zur Vorbeugung in neuen Aquarien empfiehlt sich eine Gruppe von mindestens 10 Tieren. Amano-Garnelen haben zwar Schwierigkeiten mit braunen Schmieralgen und grünen Fleckenalgen auf der Scheibe, jedoch gibt es hier viele Aquarienschnecken wie Stahlhelmrennschnecken, Geweihschnecken oder Rennschnecken, die hierbei sehr effektiv sind.

Um Amano-Garnelen gezielt zur Algenbekämpfung einzusetzen, ist es wichtig, sie nicht zu überfüttern. Wenn sie anderes Futter als Algen erhalten, neigen sie dazu, dieses vorzuziehen, was ihre Algenbekämpfungsfähigkeiten beeinträchtigen kann. Es ist daher ratsam, sie auf Algen zu spezialisieren und nicht zu viel zusätzliches Futter anzubieten. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie bei angemessener Fütterung keine Algen fressen werden. Dies wäre jedoch kontraproduktiv bei der Bekämpfung einer bestehenden Algenplage. Einige Garnelenzüchter halten Amano-Garnelen nicht dauerhaft in ihren Aquarien, sondern setzen sie nur temporär ein, wenn Algenprobleme auftreten. Entweder stellen sie veralgte Dekorationen oder Pflanzen in das Amanoaquarium, damit die Garnelen diese für ein oder zwei Tage reinigen können, oder sie setzen die Garnelen direkt in den betroffenen Tank ein, um diesen von Algen zu befreien, bevor sie die Tiere zurück in ihr Stamm-Aquarium bringen. Professionelle Garnelenzüchter achten dabei darauf, keine Ausrüstung zwischen den Aquarien zu teilen, um das Risiko einer Krankheitsübertragung zu minimieren.

Was ist die minimale Aquariengröße, die Amano-Garnelen benötigen?

Amano-Garnelen sind die größten unter den Zwerggarnelen. Um ihnen genügend Platz zu bieten, empfehlen wir ein Aquarium mit mindestens 60 cm Kantenlänge. Dies ermöglicht es, eine Gruppe von 8 bis 10 Amano-Garnelen angemessen zu halten, ohne das Becken zu überfüllen.

Jetzt ist es raus!

Mein Name ist Michael Wolfinger. Vielleicht hast du schon von mir gehört - Ich bin Experte auf dem Gebiet der Garnelenkrankheiten und bekannt durch meine Arbeit auf der Webseite Crustakrankheiten.de.
Als passionierter Züchter und Autor mehrerer Bücher und Fachartikel stehe ich dir gerne zur Verfügung, wenn du Fragen rund um das Thema Garnelen hast. Zögere nicht, mich zu kontaktieren - ich helfe dir gerne weiter.

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